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STEFAN KRABBES Beiträge

Das Europäische Versprechen.

Es ist für mich eine Gemeinschaft von Völkern, die solidarisch, ökologisch und wirtschaftlich miteinander verbunden sind und damit mehr als nur eine Währungsunion bilden. Die EU ist das nächste große Kapitel, das wir Europäerinnen und Europäer gemeinsam schreiben werden. Dabei sei allerdings Vorsicht geboten: Wir schreiben Europas Geschichte nur ein Mal.

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Bitterfeld: Die Demokratie verlernt?

Seit Wochen schon kommt Bitterfeld-Wolfen nicht mehr aus den Schlagzeilen: Übergriffe auf alternative Jugendliche und Flüchtlinge, ein Brandanschlag auf das Alternative Kulturwerk und nunmehr ein halbes Dutzend Angriffe auf die Büros der Parteien DIE LINKE. und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, wobei gerade gegenüber den Linken durch Reizgasangriffe billigend in Kauf genommen worden ist, dass Menschen verletzt werden. Vorfälle wie diese zeigen eindrücklich: Bitterfeld hat ein echtes Naziproblem.

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Von „die da oben“ und „wir hier unten“

„Die da oben machen doch eh, was sie wollen. Unsere Meinung hier unten interessiert doch eh keinen.“ So oder so ähnlich beginnen viele Gespräche, die man im politischen Alltag führt oder mitbekommt. Da ist die Rede von korrupten Politikern, die sich das Geld in die eigene Tasche wirtschaften, von Parteiversorgungswerken mit Postengeschachere und noch von vielen anderen Begriffen.

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Der #Troll in uns – Über den sozialen Mangel in sozialen Netzwerken.

Was haben die Ukrainekrise und die X-Gida-Bewegungen gemeinsam? Es sind wohl die Themen die in letzter Zeit am meisten zu zahlreichen Auseinandersetzungen geführt haben; im Privaten oder aber auch in den sozialen Netzwerken. An dieser Stelle muss die Anmerkung erlaubt sein, dass mir die sozialen Netzwerke bisweilen durchaus den Anschein vermitteln, als wäre das Soziale in ihnen abhanden gekommen. Immer wieder kommt es z.B. auf Facebook und Twitter zu Hasstiraden und Wortgefechten, die jeder Form des zwischenmenschlichen Umgangs entbehren.

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Sachsen hat ein Problem: Seine Verhältnisse.

Die Sächsischen Institutionen haben einen schlechten Ruf. Sie arbeiten aber auch stark daran, diesen zu verteidigen. Ich nenne es die Sächsischen Verhältnisse. Eine CDU-Landespolitik, die ein zweifelhaftes Verständnis von Extremismus hat, eine Polizei die regelmäßig friedliche, bürgerliche Gegenproteste zu militanten, linksextremistischen Zusammenrottungen deklariert und eine Rechtsprechung, die – mehr oder minder – die fragwürdige Arbeit der Sächsischen Polizei im Gerichtssaal fortführt.

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#PEGIDA – Tot, doch nicht vorbei.

Oertel geht, Pegida abgesagt, die Bürger bleiben.

Es wirkt wie die Inszenierung eines Films mit ein bisschen Happy End für die Hauptdarsteller. Die Crew um Kathrin Oertel verläßt die MS PEGIDA. Nicht etwa weil das Schiff schon mehrere Eisberge des guten Geschmacks, des Anstandes oder der Moral gestreift hat und nun unterzugehen droht. Nein, daran liegt es nicht. Sie soll ganz einfach versenkt werden. Als die MS PEGIDA den Hafen in Dresden verließ, wusste sie nicht so recht welchen Hafen sie nun ansteuern sollte. Sinn suchend und allein auf offener See im Wechselbad der nationalistischen Gefühle. 

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Der Weg zu #PEGIDA.

Viel ist schon geschrieben und berichtet worden über das Elbtalphänomen PEGIDA – auch von mir. Fast täglich kommt man mit diesem Thema – ob man will oder nicht – in Kontakt und ist gezwungen, sich hiermit auseinander zu setzen. Nachdem es nun bereits erste Erklärungsversuche gab, die sich dieses Phänomens annahmen, werde ich hier versuchen ein etwas größeres Bild zu zeichnen, das auf meinen Erfahrungen, Eindrücken und Theorien basiert.

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Mein Abend in der #PEGIDA in Dresden.

Ich wollte mir genauer ansehen worüber seit Wochen geschrieben und berichtet wird. Was sind das für Menschen, die sich selbst Pegida nennen oder ihr hinterher rennen? Man hat ja bereits viel gehört, viel gelesen und viel diskutiert über die Pegida und deren Teilnehmende; doch wie sieht es da eigentlich aus bei und in den Menschen in Dresden?

Um mir ein paar Eindrücke zu verschaffen, entschied ich mich, mir selbst ein Bild über die Stimmung vor Ort zu machen und fuhr am 05.01.2015 nach Dresden.

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