Sachsen verabschiedet sich von B 6n

Das Land Sachsen hat sich von der B 6n verabschiedet. Das geht aus den Anmeldungen des Freistaates zum neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 hervor. Während die alte Anmeldung aus dem Jahre 2003 diese noch vorsah, ist dies heute nicht mehr der Fall.

Derzeitig bewertet das Bundesverkehrsministerium die von den Ländern eingereichten Vorschläge und wird diese nachfolgend zur Debatte dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages zuleiten. Für Stefan Krabbes, einem der stärksten Widersacher dieses millionenschweren Bauprojekts und Mitglied der Grünen in Anhalt-Bitterfeld, bedeutet das das Aus für die B 6n in Sachsen.

„Es wird keine B 6n durch die Dübener Heide geben. Das ist der Verdienst tausender Unterstützerinnen und Unterstützer des Aktionsbündnisses für der Erhalt der Auen und Heiden ohne B6n. Nun sind Land und Kreis an der Reihe, die ebenso fragwürdige Nordvariante fallen zu lassen. Minister Webel und Landrat Schulze müssen aufhören durchs Grüne ins Blaue zu planen. Es kann nicht sein, dass unsere Schulen von Schließung bedroht sind, aber immer neue Straßen gebaut werden. Noch kann das Land gesichtswahrend von diesem millionenschweren Bauprojekt abspringen.“ gibt sich Krabbes kämpferisch.

Ein Warnsignal sendet Krabbes aber gleichzeitig in Richtung der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Wittenberg. „Nun sind sie im Brennpunkt des Ministers. Unsere Solidarität begrenzt sich aber nicht auf Anhalt-Bitterfeld, wenn es um dieses sinnlose Bauprojekt geht, dass uns unserer Heimat beraubt.“ so Krabbes abschließend.

Hier finden Sie die aktuellen Anmeldung des Freistaates Sachsen sowie des Landes Sachsen-Anhalt zum Bundesverkehrswegeplan 2015.

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